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Camerata Musica Wien – Frühlingskonzert 2017 in Rudolfsheim Fünfhaus

Am Donnerstag, dem 18.Mai 2017 gastierte auf Einladung des Blauen Kulturkreises Rudolfsheim Fünfhaus das Ensemble Camerata Musica Wien im Festsaal des Bezirksamtes in der Rosinagasse im 15.Bezirk.

Der Blaue Kulturkreis unter seinem Obmann Mag. Dietmar Kowarik hat sich die Aufgabe gestellt, das kulturelle Leben im 15. Bezirk im Sinne abendländischer Kulturtraditionen zu bereichern. Seit 1992 veranstaltet der Kulturkreis daher Ausstellungen, Straßenfeste, Dichterlesungen, Theaterabende, Konzerte usw. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Präsentation von Künstlern aus dem Bezirk und die Förderung  junger Künstler.

Das Ensemble Camerata Musica Wien wurde am 31.Oktober 1987 gegründet. Seit damals gibt das Kammerorchester eine Vielzahl nationalen und internationalen Konzerten. Das Orchester setzt sich aus Berufsmusikern, Musikschullehrern, Studenten diverser Universitäten und Hobbymusikern aus aller Herren Länder zusammen. Das Repertoire umfasst Werke aller Stilepochen von Johann Sebastian Bach bis zu Werken junger zeitgenössischer Komponisten.

Am Donnerstag stand W.A.Mozart mit der Symphonie Nr.33 in B-Dur,  der Sinfonia concertante in Es-Dur sowie der Linzer Synphonie in C-Dur auf dem Programm. Geleitet wird das Orchester derzeit von Dirigent Uwe Scheer, der auch gemeinsam mit Christoula Kombotis als Solist auftrat.

Das Orchester

Obfrau Sigrid Kopf begrüßte die Gäste, die wegen des schon so lange herbeigesehnten schönen Frühlingswetters eher spärlich erschienen sind.

Diejenigen, die dennoch gekommen sind wurden belohnt durch Mozartklänge vom Feinsten, virtuos vorgetragen von den Künstlern der Camerata Musica, die dafür mit tosendem Beifall belohnt wurden. Extra Applaus gab es schließlich für den Dirigenten als Solisten und Blumen für die Solistin Chrisoula Kombotis als Dank überreicht vom Obmann des Blauen Kulturkreises Mag.Dietmar Wowarik.

Traumwetter ladet zu einem Bäderbesuch ein

Wer kann, sollte diesen ersten richtigen „Frühsommertag“ ausnützen und eines der vielen Wiener Bäder besuchen.

Sommer-  Eröffnung gibt heute es aber auch im Museumsquartier, wo bereits ab 10h verschiedene Veranstaltungen stattfinden. Offiziell eröffnen wird MQ Direktor Christian Strasser um 18.30 Uhr, die Moderation übernimmt Conny Lee (FM4 Morning Show), anschließend live: Heinz aus Wien und Garish auf der Bühne im MQ – Haupthof. Eintritt frei zu allen Veranstaltungen und ab 17.00 Uhr in alle Institutionen.

Wer es aber klassisch haben will, sollte das Frühlingskonzert der Camerata Musika Wien um 19.00 Uhr im Bezirksamt für den 15.Bezirk Rudolfsheim-Fünfhaus, Gasgasse 8-10  besuchen. Programm: W.A.Mozart Symphonie Nr.33 in B-Dur, KV 319,  Sinfonia concertante in Es-Dur, KV 364 und die“Linzer Symphonie“, Sym.Nr.36 in C-Dur, KV 425

Dirigent: Uwe Scheer, Solisten: Chrisoula Kombotis – Viola , Uwe Scheer –  Violine

Eintritt frei, Spenden erbeten

Literatur- Fans besuchen am besten im  Cafe Amadeus in der Märzstraße um 20.30 Uhr „A Schwoaze Nacht“ mit dem Wiener Mundartdichter und Geschichtenerzähler Harald Pesata,  musikalisch umrahmt von der Indie-Band Rare Friends.

Eine Reise nach Prag

Endlich ist ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen – eine Reise in die Goldene Stadt, mit der uns Österreicher eine langjährige gemeinsame Geschichte verbindet.

Schon unser  Hotel „Corinthia“ beim Kongresszentrum bietet einen wunderschönen Ausblick über die Altstadt.

Der erste Weg führte uns zur Karlsbrücke  in der Altstadt mit den beiden markanten Türmen und Figuren, die an die Engelsbrücke in Rom erinnern.Nächstes Ziel war der Altstädter Ring, der wohl zu einem der schönsten Plätzen der Welt gezählt werden darf. Eine der Hauptattraktionen ist das Altstädter Rathaus, das mit seiner Astronomischen Uhr zu jeder vollen Stunde viele Besucher anlockt, um die Figuren der Uhr in Bewegung zu sehen.

Hinter   gotischen und romanischen Arkaden  überragen die beiden Türme der Teynkirche den Altstädter Ring.

Vorbei am Jan Hus-Denkmal, das an den großen  Kirchenreformer erinnert, gelangt man schließlich zur Altstätter Nikolauskirche, die mit ihrer stattlichen Barockfassade eine Ecke des Altstädter Ringes bildet. Im Inneren besticht die Kirche durch ihre herrlichen Kuppelfresken und dem kronenförmigen Luster im Kirchenschiff.

Nach erfolgter Besichtigungstour kann man sich in einem der vielen gemütlichen Gastgärten erfrischen und dem bunte Treiben am Platz zuschauen.

Der nächste Tag war reserviert für die sogenannte Kleinseite am  anderen Ufer der Moldau, mit der Prager Burg und dem Veitsdom.

Auf der Prager Kleinseite scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Hier sieht man viele schöne Barockpalais ebenso wie Häuser, ebenfalls vor 1800 erbaut, mit ansprechenden Hauszeichen. Gegründet wurde die Mala Strana 1257 an den Hängen unterhalb der Burg, von wo aus man einen wunderbaren Blick über die Moldau auf die Altstadt hat. Die Kleinseite hat sich ihren Charme großteils bis heute bewahrt. Die schmalen Gassen und steilen Stufen hinauf zu kleinen Plätzen tragen zur romantischen Atmosphäre bei.

Beherrscht wird der Kleinseitner Ring von der Nikolauskirche, einem Meisterwerk von Vater und Sohn Dientzenhofer, Prags berühmtesten Vertretern des Spätbarock.

Die Statuen, Fresken und Gemälde im Inneren der Kirche stammen von den bedeutendsten Künstlern der damaligen Zeit.

Höhepunkt  des Tages war allerdings  die Prager Burg mit dem Veitsdom.

Mit den mittelalterlichen Glasfenstern von Bad St. Leonhard  in Kärnten können sich aber weder die Glasfenster des Stephansdomes in Wien noch die vom Prager Veitsdom messen, meint der Raunzer.

Wer sich nun von den Anstrengungen des Tages erholen will, kann sich anschließend eine asiatische Fischmassage bzw. Pediküre gönnen, die ebenfalls in den Gassen unter dem Hradschin angeboten wird.Ein Spaziergang durch Vysehrad, der zweiten Prager Burg rundete den schönen 3-Tages Ausflug ab. Durch zwei Burgtore (unten eines davon) erreicht man die Burg, von der allerdings nur mehr einzelne Ruinen Zeugnis ablegen.

Umso schöner präsentiert sich der große Park mit seiner Rotunde aus dem 11.Jh. und der Kirche Peter und Paul, die mit ihren Zwillingstürmen die gesamte Burganlage überragt.

Von der Befestigungsmauer kann man einen wunderschönen Ausblick auf die Moldau und die Stadt genießen.

Ein unvergessliches Erlebnis, das man nicht versäumen sollte, meint der Raunzer.

 

 

 

 

 

 

Der ehemalige Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler unter Beschuß

Der ehemalige Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler steht derzeit unter Beschuss. Ihm wird Untreue und Korruption vorgeworfen. Warum erst jetzt?

Die ORF-Reporterin Sonja Sagmeister hat mich gestern in Wien besucht und interviewed. Die Kernfrage war, warum die aktuellen Vorwürfe gegen den ehemaligen Landeshauptmann erst jetzt wieder aktuell werden, obwohl bereits im Jahre 2009 ähnliche Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Klagenfurt zur Kenntnis gebracht wurden.

Frau Sonja Sagmeister konnte sich noch daran erinnern, dass Sie mich bereits vor einigen Jahren bezüglich der Ungereimtheiten und Fehlplanungen beim Bau der Bad St. Leonharder Umfahrungsstraße in der „Ära Dörfler“ um ein Interview gebeten hat.

Ich habe seit 2009 in meinem ehemaligen Blog „Der Leonhard Raunzer“ ausführlich über diese Missstände berichtet.

Die Artikel können hier gesammelt abgerufen werden:
http://leonhard-raunzer.blogspot.com/search/label/Umfahrung

Folgende Berichte sind die Quintessenz der über mehrere Jahre andauernden Odyssee:

Nachtrag: Der ORF hat am 14.030.2017 in der ZIB2 um 22:00 darüber berichtet.

Hier ein Ausschnitt aus der Sendung in dem auch der Raunzer seinen Auftritt hat.
Auf die Bildmitte klicken um das Video abzuspielen.

Ein musikalischer Regenbogen im Cafe Amadeus

Immer wieder setzt mich Edward Schultze, der gemeinsam mit Heidi Neubauer das bekannte Cafe Amadeus in der Märzstrasse führt in Erstaunen, wie er es schafft, allwöchentlich seinen Gästen die tollsten Künstler zu präsentieren. Gestern, Freitag, dem 10.März 2017 brachten Arc en Ciel  (Regenbogen) ein Chansonprogramm mit einer Melange der berühmtesten Klassiker von Edith Piaf, Juliette Greco, Jaques Brel und deutschen Schlagern von Marlene Dietrich, Zarah Leander usw.

Mit virtuosem Akkordeon und charismatischer Stimme wurde das Publikum in die Zeit des alten Paris bzw. Berlins versetzt und auf eine nostalgische Zeitreise mitgenommen. Bernadette Schartner gelang es mit ihrer  Stimme und hinreißender Bühnenpräsenz, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und zu berühren.

Johannes Glaser ist nicht nur Begleiter, sondern gleichwertiger kongenialer Partner. Er arrangiert die Chansons äußerst stimmungsvoll und übernimmt  mit seinem Akkordeon die Funktion eines ganzen Orchesters.Wie immer im „Amadeus“ ein einmaliges Erlebnis und Vergnügen, diesmal mit unvergesslichen Weltmelodien, vorgetragen mit Charme und Gefühl von „Arc en Ciel“

 

 

 

Bilderausstellung von Karin Winkler im Kulturcafe Kriemhild

Kennengelernt habe ich Karin Winkler bei einer Gemeinschaftsausstellung mit Elfriede Möstl  im November 2015 bei Kriemhild im Nibelungenviertel. Während Elfi Möstl sich hauptsächlich der Aquarellmalerei widmete, bevorzugte Karin Winkler Öl und Acrylfarben, womit sie Landschaften, Tiere und Blumen auf die Leinwand zauberte. Zur Zeit stellt Karin Winkler wieder im Cafe Kriemhild aus und schon der weibliche Akt im Fenster als Einladung zur Ausstellung zeigt, was den Besucher drinnen erwartet.

Diesmal greift die Künstlerin im Gegensatz zur landschaftlichen Idylle zum lasterhaften Großstadtleben mit all ihren Versuchungen und nutzt in ihrer neuen psychologischen Pointierung die künstlerischen Mittel des Expressionismus. Die ausgestellten Motive gleichen einem Lebenslauf. Neugier und  Entwurzelung,  Liebe, enttäuschte Hoffnungen, Sex, Eifersucht und Sehnsucht scheinen das bisherige Leben zu begleiten.Erotisches und Transzendentes verschränken sich in diesen Bildern und zeigen  eine neue Entwicklungsphase der Künstlerin.

 

 

 

 

Das „Headquarter“ im 15.Bezirk verabschiedet sich

Am  15. Februar 2017 gab  Claudia K und Band ihr Abschiedskonzert im Headquarter am Rande des 15. Bezirks.

Seit 2003 gibt es das „Headquarter“, ein Ort und ein Zentrum , wo innovative Menschen mit guten Ideen immer Platz gefunden und sich bei Western Musik, Jazz und Blues wohl gefühlt haben.Am Samstag, dem 25. Februar 2017 macht das „Headquarter“ endgültig Schluß . Grund ist ein neuer Hausbesitzer, der durch seine Auflagen dem Lokal seine Existenzgrundlagen entzogen hat. Die „Vienna Globe -Trampers“ bedanken sich am 25. Februar 2017 ab 18.00 Uhr bis Open End bei allen die im Headquarter  aufgetreten, gespielt und gesungen haben, sowie bei ihren Gästen.

 

Claudia K mit der Harald Gangl Band im „Reigen Live“

Für Musikfans zählt der „Reigen Live“ bei der Kennedybrücke schon längst zu den ersten Adressen der Stadt.

Einst war dort der „Schönbrunn-Keller“, wo es bereits in den 50er Jahren Jazz- Konzerte gab. Als „Kennedys“ war es danach eine der angesagtesten Diskos, bis am 8. September 1989 der „Reigen Live“ aus der Taufe gehoben wurde und seither mit durchschnittlich 150 Konzerten jährlich die Jazz-und Bluesfans begeistert.

Aufmerksam wurde der Raunzer auf das Lokal erst durch Claudia K, die am Donnerstag, dem 2.Februar dort mit der Harald Ganglband auftrat, die das Publikum   auf einen spannenden und sensitiven Trip mitnahm.