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Eberhardt’s „Mark-Graf“

Neue Gaststätte im Nibelungenviertel

Am Samstag, dem 1.Februar 2020 eröffnet in der Markgraf Rüdigerstraße 23 ein neues Lokal, Eberhardt`s Markgraf“. Das Lokal ist ab 6 Uhr Früh geöffnet und am Abend ab 19 Uhr sorgt DJ Gogo für Musik und gute Laune.

Eberhardt kommt aus der traditionellen Wiener Beiselszene seit 1972 und kann mit tollen Angeboten aufwarten. Täglich gibt es Frühstück ab 6 Uhr ab 3.80 Euro, Mittagsmenü mit Suppe, Hauptspeise mit Beilage und Dessert ab 7.50 Euro. Zur Happy Hour Montag bis Freitag von 16 – 19 Uhr gibt es Flaschenbier 0,5l Gösser, Wieselburger oder Stiegl um 2.80 Euro und Schnitzel gebacken oder natur mit Butterreis oder Kartoffelsalat um 5.90 Euro und jeden Donnerstag hausgemachte Langos ab 3.90 Euro.

Speisen werden auf Bestellung (Tel: 0699 18132213) gratis zugestellt, Zzgl.Verpackungsmaterial 50 Cent.

Der Raunzer wünscht dem neuen Wirt und seinem Team viel Erfolg in der neuen Umgebung.

10 Jahre Andreas Gaballier

Gaballier, geboren in Friesach/Kärnten wuchs in Graz auf, wo er die Handelsakademie absolvierte und danach ein Jus- Studium begann. Im Jahr2006 starb sein Vater durch Suizid, zwei Jahre später auch seine jüngere Schwester, die den Tod ihres Vaters nicht verkraften konnte. Andreas fing an Texte und Lieder zu schreiben. Eines seiner Erstlingswerke ist das Lied „Amol sehn wir uns wieder“, das den Beiden gewidmet ist. Im Dezember 2008 gab er die ersten öffentlichen Konzerte. Im Mai 2009 nahm er an der Vorentscheidung zum Grand Prix der Volksmusik teil. Weitere Auftritte folgten und der Raunzer war bei einem seiner ersten Auftritte dabei. Es war ein Benefizkonzert, veranstaltet vom Lionsclub Bad St.Leonhard-Obdach.

Zur Nachlese hier der von mir im Jahr 2011erstellte Blogeintrag dazu:
Benefizkonzert des „Lions Club“mit Andreas Gabalier in Obdach

Heute, 10Jahre später füllt er die großen Fußballstadien in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Da nützen keine Kritiken von Politikerinnen wie Heinisch-Hosek oder Rauch-Kallat an der bisherigen Bundeshymne, die den Text „geschlechtergerecht“ umschreiben ließen. Weiters helfen keine Versuche des Wiener Konzerthaus-Chefs Gaballier ins rechte Eck zu drücken, indem er den Auftritt Gaballies im Goldenen Saal des Musikvereins als Fehler bezeichnet. Michael Fischer wiederum analysiert für das Magazin „Bento“ einzelne Liedertexte von Gaballier: In den Liedern geht es vordergründig um Heimatkitsch, religiöse Gefühle und überholte Rollenbilder. Das findet man in allen Schlagerliedern, aber einen Bezug der Textpassage „eisernes Kreuz, das auf dem Gipfel steht“ zur alten Kriegsauszeichnung herzustellen finde ich Absurd und nicht als Provokation. Die Auszeichnung hat übrigens nicht Hitler erfunden, sie stammt aus den Befreiungskriegen gegen Napoleon, gestiftet von König Friedrich Wilhelm III im Jahr 1813.

Liebe Grüße vom Raunzer

Demos in Wien

Die Identitäre Bewegung kündigte eine Kundgebung vor dem Justizministerium an und jedesmal wenn diese in der Öffentlichkeit auftritt, wird sie von grölenden, trommelnden und pfeifenden linken Bewegungen und Kommunisten gestört. So auch gestern Samstag, dem 13.April 2019 bei ihrem Auftritt mit etwa 300 Sympathisanten vor dem Ministerium.

8oo Polizisten wurden vorsorglich eingesetzt, um die Kundgebung der Identitären von der grölenden und gewaltbereiten Masse der Gegendemonstranten zu trennen.

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Wie wichtig das war, zeigten die Aktivitäten der Gegendemonstranten. Sie bewarfen die Polizisten mit Eiern und Bierdosen. Auch eine Rauchbombe wurde gezündet und es kam zu Rangeleien mit der Polizei und unbeteiligten Zuschauern.

Während die linken Demonstranten noch lautstark randalierten, zogen sich die Identitären unter dem Schutz der Polizei ruhig und unbemerkbar zurück.

Die Identitäre Bewegung nennt sich selbst unabhängig von allen Parteien, die sich in allen Bundesländern für den Erhalt unserer kulturellen Identität einsetzen wollen. Sie fordern eine Welt der kulturellen Vielfalt, deren fester Bestandteil auch unsere Heimat ist.

Was ist daran so falsch, fragt der Raunzer.

Ich hab mein Herz in Lüneburg verloren…

Die Geschichte begann so: Papa und Mama, Opa und Oma, wir machten einen Ausflug nach Lüneburg

 

Nach einer Besichtigungstour durch die schöne Altstadt müde geworden, besuchten wir eine gemütliche Gaststätte.

Wir nahmen  am Nebentisch Platz, wo ein blonder Engel mit seiner Mutter saß. Sofort war mein Herz entflammt und ich übermittelte, meine Liebeserkärung  sprachlos wie ich war, schriftlich.

Auch sie war von mir angetan und nahm, neugierig wie Frauen einmal sind, meinen Liebesbrief an.

Wir sahen uns in die Augen und wussten, es war die große Liebe. Nach einem kleinen Imbiß wollte ich sogleich wieder bei ihr sein. Ich drehte mich um und sie war weg. Ohne Abschied.

MeineTraurigkeit war grenzenlos

Heute muß ich noch oft an sie denken

Aber so ist es halt einmal im Leben

 

 

 

Bezirksmuseum Rudolfsheim – Fünfhaus, Straßenbahnen in Wien

Das Bezirksmuseum befindet sich im Parterre des Amtshauses für den 15. Bezirk und ist mit seinen 156 qm nicht gerade das größte, aber eines der aktivsten. Neben der Präsentation von Gegenständen, Fotos und Beschreibung der Bezirksgeschichte  finden immer wieder Sonderausstellungen und Vorträge statt. Allein im Mai waren ein Kultur-Spaziergang, zwei Vorträge über die Straßenbahnen in Wien und ein Vortrag über das unbekannte Sakrale im Bezirk am Programm. Über den Kultur-Spaziergang habe ich bereits berichtet und gestern besuchte ich den zweiten Teil des interessanten Vortrages von Otto Brandtner über die Straßenbahnen in Wien.

Der erste Teil war der Entwicklung der Straßenbahn von der Pferdebahn bis zum zweiten Weltkrieg gewidmet. Im zweiten Teil beschreibt  Otto Brandtner den Wiederaufbau der ganzen Struktur nach den Zerstörungen im zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart.

1998 nahmen die ersten Niederflurzüge ULF (Ultra Low Floor) ihren Betrieb auf. Diese barrierefreien Züge von Siemens waren durch den Einsatz einer neuen Technik möglich.

Prüfer hielten in einem 2012 veröffentlichen Bericht fest, dass die Züge sehr wartungsintensiv  sind. Im Jahr 2oo9 standen beispielsweise ein Viertel der Züge in der Werkstatt und für den Fahrbetrieb nicht einsatzbereit.

Nun hat die Konkurrenzfirma Bombardier mit dem „Flexity“ ein Konzept für Wien entwickelt, dass sich durch hohen Fahrkomfort, niedrigen Energieverbrauch, Zuverlässigkeit und attraktive Wartungskosten auszeichnet. Die ersten Züge werden zur Zeit getestet und sollen im Herbst den Betrieb aufnehmen.

Einmal mehr hat sich gezeigt, daß das Museum“vor der Haustür“ mit dem gemütlichen Buffetraum ein lebendiges Diskussionszentrum für Kultur, Kunst und Technik ist.

 

Singraunzen im Öffenlichen Raum

Samstag  19.Mai 2018

1180 Wien Währing, Kutschkamarkt um 14.00 Uhr

Wiener Beschwerdechor

Raunzen, aber mit Stil: Der vom Künstler Oliver Hangl initiierte und von ihm gemeinsam mit Stefan Foidl geleitete Wiener Beschwedechor bietet Stadtbenutzerinnen und Stadtbenutzern einen ungewöhnlichen Rahmen, ihren Ärger in Musik zu übersetzen. Die Lieder sind für gewöhnlich kontext- und ortsbezogen, das stilistische Repertoire reicht von Wienerlied und Walzer über unterschiedliche Popspielarten bis zur zeitgenössischen E-Musik.

Zusatzinfo: D: Stefan Foidl, Künstlerische Leitung: Oliver Hangl
Sonstiges: Von der FALTER-Programmredaktion empfohlen

Bezirksfestwochen 2018

Bezirk Rudolfsheim – Fünfhaus:

Freitag  18.Mai 2018                                                                                                                                                              Bezirksmuseum Rudolfsheim – Fünfhaus , Rosinagasse 4    von  17.30 – 19.00 Uhr                         Straßenbahnen in Wien. Teil 2: Die zweiten 8o Jahre, Vortrag von Otto Brandtner

Dienstag 22.Mai 2018                                                                                                                                                           Cafe   Amadeus 15, Märzstraße 4 im Clubraum der Kulturinitative „Klopfzeichen“                       Lesung von Sarah Jakobson um 19.00 Uhr

Mittwoch 23.Mai 2018                                                                                                                                                          Festsaal der Berufsschule 15, Hütteldorfer Straße 7 – 17                                                                               „Blasmusik trifft….“ Blasmusik im Wandel – MV Rudolfsheim – Fünfhaus  mit Kapellmeister Mag.Thomas Plotz   um 19.00 Uhr

Donnerstag 24. Mai  2018                                                                                                                                                  “ O Blaade  O Blaada“  – Wiener Schnitzel mit Beatles auf Wienerisch  im Festsaal  der Bezirksvorstehung  Rudolfsheim – Fünfhaus, Rosinagasse 4, Kulturinitiative „Klopfzeichen“    um 19.30 Uhr

Freitag 25. Mai  2018                                                                                                                                                            Marterl, Heiligenbilder und Hauskapellen – Unbekanntes Sakrales in Rudolfsheim Fünfhaus , im Bezirksmuseum mit  Mag. Brigitte Neichl,  Beginn: 19.00 Uhr

 

 

 

Fest der Freude am Wiener Heldenplatz

Rund 7000 Besucherinnen und Besucher trotzten dem starken Gewitter, um mit den Wiener Symphonikern das Fest der Freude am Wiener Heldenplatz zu feiern. Veranstaltet wurde das Fest vom Mauthausen Komitee Österreich nun schon zum  sechsten Mal und ist jenem Tag gewidmet, an dem der nationalsozialistischen Herrschaft in Österreich ein Ende gesetzt wurde.

Die musikalische Eröffnung fand mit dem eigens für das Fest komponiertem Stück „Hier und jetzt“des österreichischen Komponisten Kurt Schwertsik statt. Ansprachen von Willi Mernyi, dem Vorsitzenden des Mauthausen Komitees  und Nationalratspräsidenten Wolfgang Sobotka eröffneten die Veranstaltung am Wiener Heldenplatz. Weiters kam der KZ-Überlebende und Zeitzeuge Rudolf Gelbard zu Wort.  Rudolf Gelbard wurde im Jahr 1942, im Alter von 12 Jahren, auf Grund seiner jüdischen Herkunft mit seinen Eltern ins KZ-Theresienstadt deportiert. In seinem Bericht vom Leben in Theresienstadt erzählte Gelbard von den Gräueltaten im Konzentrationslager und der Deportation. Von etwa 15.000 Kindern, die nach Theresienstadt kamen überlebten nur knapp 200 die  nationalsozialistische Terrorherrschaft. Rudolf Gelbard ist heute noch als Zeitzeuge tätig und engagiert sich  aktiv für Demokratie und Menschenrechte.

Im Zentrum des musikalischen Programms standen Werke von Leonard Bernstein, der heuer seinen100. Geburtstag gefeiert hätte. Unter anderem spielten die Wiener Symphoniker mit dem Konzertchor Wien und einem Wiener Sängerknaben als Solisten das dreiteilige Chorwerk „Chichester Psalms“, für das Bernstein hebräische Psalmtexte verarbeitete.

Ein Höhepunkt  war der gefeierte Violonist Julian Rachlin,  der im Anschluss als Solist im Zweiten und Dritten Satz aus Peter Iljitsch Tschaikowskis wunderbarem Konzert für Violine und Orchester in D-Dur in Erscheinung trat.

Zum Finale wurde das Publikum am Heldenplatz selbst Teil de Konzerts und sang gemeinsam, begleitet von den Symphonikern, Ludwig van Beethovens große Freudenhymne „Ode an die Freude“ aus der Neunten Symphonie. Geleitet wurde das diesjährige Fest vom Ersten Gastdirigenten der Wiener Symphoniker Lahav Shani, der selbst Enkel von Überlebenden des Holokaust ist.