Diese Woche in Wien Gratis

Sonntag  6.Mai 2018

Open House: 650 Jahre Nationalbibliothek mit Blick hinter die Kulissen, Führungen, Workshops, Lesungen, Kinderprogramm u.a.

Österreichische Nationalbibliothek Eingang Josefsplatz 1010 Wien ab 10.00 h

Montag  7.Mai 2018

Lesung von Hanna Chiba & Klassenkolleginnen im Cafe Amadeus 15,Märzstraße 4 im Clubraum der Kulturinitiative „Klopfzeichen“ um 19.30 Uhr

Dienstag   8.Mai 2018

Fest der Freude 2018 am Heldenplatz mit den Wiener Symphonikern Beginn:19.30 Uhr

Mittwoch 9.Mai 2018

Marchfeldtag 2018  Am Hof 1010 Wien von 11.00 – 19.00 Uhr

Donnerstag 10.Mai 2018

Brut unterwegs: Nachtwache,  Altes Kino Sandleiten 1160 Wien, 17 – 19.00 Uhr

Freitag 11.Mai 2018

Piccadilly Onions Trio / The Reveilles am Rochusmarkt, 1030 Wien  10.Musikmarkt 2018  Beginn 11.00 Uhr

17.30 Uhr Bezirksmuseum Rudolfsheim – Fünfhaus 1150 Wien Rosinagasse 4 Straßenbahnen in Wien Teil 1: Die ersten 80 Jahre, Vortrag von Otto Brandtner

21.20 Uhr Eröffnung der Wiener Festwochen 2018 am Rathausplatz 1010 Wien

Samstag 12.Mai 2018

Wiener Symphoniker Open Air im Museumsquartier 1070 Wien  Beginn:19.00 Uhr

 

 

 

 

Rudolfsheim – Fünfhauser Bezirksfestwochen , Kulturspaziergang mit Dr.Waltraud Zuleger

Am Freitag, dem 4.Mai 2018 fand im Rahmen  der Rudolfsheimer-Fünfhauser Festwochen ein Kulturspaziergang mit dem Titel „Jenseits der Westbahn“ statt. Frau Dr.Waltraud Zuleger  vom Bezirksmuseum führte die Teilnehmer durch die Vergangenheit der Gegend  rund um den Westbahnhof. Nach einer allgemeinen Einführung vor dem Museum  ging es entlang der Gasgasse, benannt nach dem im Jahr 1842 errichtetem Gaswerk der englischen Imperial-Continental Gas-Association. Im Jahr 1909 wurde die Gasverorgung von den Städtischen Gaswerken übernommen. Heute befindet sich an dieser Stelle das Postgebäude des Westbahnhofes.

Wie viele Gaswerke in Wien war auch das Werk in Rudolfsheim ein privat geführtes . Unten das Rudolfsheimer Gaswerk im Jahr 1850. Im Vordergrund das heutige Westbahngelände

Am Westbahnhof selbst begegnen wir einer berührenden Bronzefigur, die einen kleinen  traurigen Buben auf einem Koffer sitzend darstellt und an die Kindertransporte nach Großbritannien auf der Flucht vor den Nazis in den Jahren 1938 – 1939 erinnert.

Im Obergeschoß der Halle, eine Statue der Kaiserin Elisabeth die den Zerstörungen der Kriegsjahre entkommen ist.

Der Westbahnhof im Jahr 1862

Weiter gehts schließlich über das Westbahnhotel in die Pelzgasse, wo sich in diesem Haus eine Moschee der Moslemischen Glaubensgemeinde befindet.

Über diesem Hauseingang in der Löhrgasse kann man eine schöne Steinfigur, den Hl.Michael darstellend bewundern und im Innenhof desselben Gebäudes befindet sich in einer Mauernische eine Marienstatue, vermutlich von  dem selben Künstler.

In der Golsschlaggasse findet man in einem Gemeindebau noch einen echten Goldschmied und eine Gedenktafel an den Wienerliedkomponisten Ferry Wunsch.( Heut kommen Engerl auf Urlaub nach Wien, Fiakerlied…)

Eine weitere Gedenktafel in  der Hackengasse erinnert an die Gräuel der NS Zeit.

Weiter führt uns der Weg wieder über die Goldschlaggasse ( unten ein Blick in Richtung Hütteldorferstrasse) in die Stättermayergasse Ecke Märzstrasse, wo sich die Willkommens-Apotheke mit langer Tradition befindet.

Gründer der ehemaligen Apotheke „zum Adler“ war Alois Kremel. Geboren am 22.11.1853 in Proßnitz /Mähren, Nach dem Pharmaziestudium an der Universität Wien und an der Techn.Hochschule (Chemie und Warenkunde) war er von1880 – 1891 Leiter des Laboratoriums an der Hofapotheke  in Wien. 1891 – 1912 besaß er die Apotheke „Zum Adler“. Durch die Zusammenlegung der Troppauer Fabrik mit der Drogengroßhandlung Hell & Co und seiner Firma wurde er Mitbegründer der Chemosan AG in Wien, deren langjähriger Präsident  er war. Am 8.9.1922 starb er in Wien.

Letzte Station auf dem Weg zurück zum Bezirksmuseum war dieses Marterl mit der Muttergottes vor der Schmelzbrücke.

Ein Ausflug nicht gesegnet durch Prachtbauten oder sonstigen Sehenswürdigkeiten, aber wie überall in Wien trifft auch hier Gegenwart mit Geschichte(n) zusammen.

1.Mai 2018 in Wien

Jedes Jahr feiern die Wiener traditionell den Tag der Arbeit. Auch heuer wieder findet die Maikundgebung am Rathausplatz und das Maifest im Wiener Prater statt.

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9.oo Uhr  Beginn mit dem Einzug der Delegationen am Rathausplatz

11.oo Uhr Ansprachen

Viele Besucher fahren nach der Maikundgebung in den Wiener Prater weiter und lassen dort ihren freien Tag auf der Kaiserwiese  ausklingen wo Künstler ein umfangreiches Musikprogramm bieten.  Beginn 13-00 Uhr

Ausklingen wird das Fest mit einem großen Feuerwerk.  Beginn: 21.50

„Neue Kunst jenseits der Linie“ Ausstellung im Bezirksmuseum Rudolfsheim- Fünfhaus

Am Freitag, dem 27.April 2018 konnte die Museumsleiterin Mag.Brigitte Neichl kulturinteressierte Rudolfsheimer in ihrem Bezirksmuseum zur Ausstellungseröffnung und Lesung über die Literaturgruppe „Jung Wien“ begrüßen. Anwesend war auch Prof.Dr.Wilhelm Hemecker vom Ludwig Boltzmann Institut. Die Ausstellung ist Teil eines Ensembles, das an verschiedenen Orten in Wien und Salzburg die Schriftstellergruppe „Jung Wien“ thematisiert. Sie zeigt die Entwicklung des Volkstheaters in Schwenders Colloseum und blickt auf die Episode der freien Bühne.

Einführende Worte sprach Ausstellungskurator MMag.Dr. Cornelius Mitterer, ebenfalls vom Ludwig Boltzmann Institut.

Das Cafe Griensteidl, gegründet im Jahr 1847, besuchten  ursprünglich gerne Politiker und höhere Beamte. Jahre später trafen sich dort die freisinnigen Kräfte Wiens. Bekannt wurde das Cafe aber vor allem als Treffpunkt der Schriftsteller des „Jung-Wien“. Kopf dieser Gruppe war Hermann Bahr, der von 1894-1904 die Wochenzeitschrift „Die Zeit“ herausgab. Die“Kaffeehausliteraten“, zu denen unter anderen Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann und Hugo von Hofmannsthal gehörten, lehnten den Naturalismus ab und bereiteten den Weg für eine literarische Moderne, mit der Hermann Bahr sich von der Gründerzeit und dem Historismus abheben wollte.

Inzwischen hat in der Wiener Vorstadt Braunhirschengrund der aus Württenberg stammende Gastronom Carl Schwender einen Kuhstall zu einem Kaffeehaus umgebaut und damit den Grundstein zu seiner berühmten Vergnügungsstätte „Schwenders Colloseum“ gelegt. Zu den Attraktionen zählte ab 1866 auch ein eigenes Theater.

1890 wurde die Dichtergruppe „Jung Wien“ auf das Volkstheater Schwender aufmerksam. Sie wollten jenseits des Wiener Linienwalls (heute Gürtelstraße) ihre neue Kunst erproben. Mehrmals versuchte man eine Freie Bühne nach Vorbildern in Paris und Berlin zu etablieren.

Die Ausstellung widmet sich  diesen avancierten Projekten und beleuchtet künstlerische Ziele und Hürden im Bemühen um eine Form zeitgenössischer Bühnenkunst.

Den Abschluss bildete eine szenische Lesung des Museumsteams aus Carl Henop Hauswirths Naturalismus-Parodie „Klein Schreyolf“, die am Rudolfsheimer Volkstheater Premiere feierte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Rudolfsheim-Fünfhauser Bezirksfestwochen 2018

Am 3.Mai 2018 beginnen die Rudolfsheim-Fünfhauser Bezirksfestwochen. Eine Vielzahl von Veranstaltungen sind wieder geplant. Die meisten finden im Bezirksmuseum oder im Festsaal des Bezirksamtes statt, aber auch das bekannte Kulturcafe Amadeus in der Märzstrasse, sowie Kulturvereine und Schulen des 15. Bezirkes nehmen daran teil.

Das Bezirksmuseum startet  schon heute, Freitag dem 27.4.2018 um 18.00 Uhr mit der Ausstellungseröffnung „Neue Kunst jenseits der Linie“ von Dr.Cornelius Mitterer und einer szenischen Vorlesung des Museumsteams.

Aufruf zur Volksbefragung am 13.März 1938

Letzter verzweifelter Versuch von Schuschnigg ,den Anschluß Österreichs ans Deutsche Reich zu verhindern. Hitler reagiert mit der Mobilmachung, worauf Schuschnigg die Abstimmung vertagt und auch einem Ultimatum nachgibt, das seinen Rücktritt und die Betrauung des Nationalsozialisten Seys-Inquart mit dem Kanzleramt verlangte. In den Morgenstunden des 12.März marschieren deutsche Truppen in Österreich ein. Das Bundesheer leistet keinen Widerstand. Die vollzogene Eingliederung Österreichs  ins Deutsche Reich wird nachträglich  durch eine  Volksabstimmung mit überwältigender Mehrheit bestätigt. Auch prominente Persönlichkeiten wie der Erzbischof von Wien, Kardinal Dr. Innitzer und der sozialdemokratische Politiker und Staatskanzler der Ersten Republik Dr.Karl Renner stimmten für den Anschluß

Nazi Weihnachtsgrüße ?

Welcher normal denkender Mensch erkennt hier einen Nazi-Bezug ?  Es ist eine von tausenden Weihnachtskarten wie sie im Krieg verwendet wurden und eben dem Geschmack der Zeit entsprachen. Auch meine Großmutter hat 11 Jahre bis zu ihrem Tod gehofft und um ihren Sohn getrauert, der vom Krieg aus Russland nicht mehr heimgekehrt ist.

Im Bild unten eine selbst gezeichnete Weihnachtskarte  von der Ostfront . Auch Nazi-Weihnachtsgrüße ?

Ich bin als Nachkriegskind mit meiner Mutter und meinen Geschwistern (die Großmutter war schon zu schwach ) jedesmal vor der Bescherung daheim auf den Friedhof gegangen um am Familiengrab für die die Verstorbenen und die Rückkehr meines Onkels vom Krieg zu beten. Heute lebe ich in Wien im 15.Bezirk im „Nibelungenviertel“.  Bin ich deshalb auch ein Nazi?

Allen Freunden und Bekannten aus meiner alten Heimat Bad St. Leonhard möchte ich auf diesem Wege noch ein gutes und erfolgreiches Neues Jahr wünschen.

Euer Raunzer.

Erinnerungen an den großen Auftritt von Petra Maier aus Bad St.Leonhard vor 3Jahren bei der „Großen Chance“

 

Samstag, 1. November 2014

Die Große Chance – Petra Mayer im Finale

BRAVO PETRA !

Unsere Petra Mayer ist und bleibt Publikumsliebling Nr.1 bei der „Großen Chance“

Gestern abend beim Semifinale der „Großen Chance“ ist Petra wieder mit den meisten Stimmen als Siegerin hervorgegangen und somit Favoritin im Finale. Mit dabei war auch wieder eine große Fangemeinde, darunter natürlich auch Ehemann Stefan sowie Oma und Opa Mayer,vlg.Knichte.

 Auch die gesamte Jury war  vom  Charme und der Natürlichkeit unserer Petra wieder begeistert.

Als strahlende Siegerin wollen wir dich auch beim Finale sehen