Der Raunzer meldet sich zurück

Seit meinem letzen Beitrag  sind nun schon einige Wochen vergangen. Zeit wieder einmal über das Geschehen im 15. Bezirk zu berichten. Der Raunzer hat sich in der Zwischenzeit Wien angesehen und sich auch schon ein wenig eingelebt. Die erste Zeitung, die ich im Postkasten vorgefunden habe war die Wiener Bezirkszeitung „BZ“, die ich auch regelmäßig lese. Regelmäßig stehen dort auch Berichte über die Zukunft des Schwendermarktes und über das „Künstlerviertel“ Reindorfgasse, worüber auch ich schon berichtet habe. Auch in der letzten  Ausgabe der „BZ“ war darüber zu lesen. Der Raunzer hat sich in der Kunstszene Wien ein wenig umgesehen und neben den Museen auch die Kunstmesse und in weiterer Folge auch viele Galerien besucht und war begeistert. Nun aber zurück zur Reindorfgasse und dem Schwendermarkt. Weder eine Kunstszene, noch ein lebendiges Marktgeschehen habe ich dort vorgefunden. Bislang gibt es immer nur noch drei Marktstandln, die sich über die Umsätze beklagen. Bin neugierig, was bei der Bürgerbefragung herausgekommen ist. Einige Eindrücke habe ich im Bild festgehalten:

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P1240648P1240650P1240652Dachreparaturen sind natürlich notwendig, wichtig sind aber die richtigen Lokalitäten darunter.P1240657 Zwei gemütliche Beisln habe ich entdeckt, die ein künftiges Marktleben bereichern könnten:

P1240655P1240668Eine andere, auf  Vereinsbasis agierende Lokalität, kalt, da ungeheizt mit unfreundlicher, unprofessioneller Bedienung  ist in meinen Augen allerdings nicht markttauglich.P1240660Eine lebendige Kulturszene findet man hingegen im Nibelungenviertel, wo eine engagierte Wirtin (Kulturcafe Kriemhild) jungen Künstlern mit Dichterlesungen, Bilderausstellungen und Karaokegesang eine Plattform bietet, sich zu präsentieren.

P1240647So auch am Mittwoch, dem 4.11.2015 wo zwei Künstlerinnen ihre Bilder vorstellten und eine Sängerin mit eigenen Kompositionen und einer tollen Stimme das Publikum begeisterte.

P1240607Elfi Möstl hat ihre künstlerische Ausbildung hauptsächlich durch den Besuch von Malkursen erhalten und  widmet sich in letzter Zeit vermehrt der Aquarellmalerei,

P1240627P1240610P1240624P1240618P1240621ihre Nichte Karin Winkler wiederum bevorzugt Öl und Acryl und hat sich der Landschafts-Tier-und Portraitmalerei verschrieben.

P1240635P1240613P1240642P1240616P1240641P1240640P1240620Lieder und Balladen von Christine Gruber begleiteten die sehenswerte Ausstellung bei Kriemhild.

P1240629Die Ausstellung im Kulturcafe Kriemhild im Nibelungenviertel, 1150 Wien, Markgraf-Rüdigerstraße ist noch bis 20. Dezember 2015 zu besuchen.

Mein Tipp: Rechtzeitig vorbeischauen, um ein schönes und wertbeständiges Bild der beiden Künstlerinnen-vielleicht als Weihnachtsgeschenk- zu erstehen. Zu diesen moderaten Preisen (100-180 Euro) wird man so bald keine Möglichkeit mehr dazu haben.

 

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